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Die 5 Faustregeln der Winteraktivitäten

Zur Minimierung des Lawinenrisikos werden bei den Winteraktivitäten folgende fünf Faustregeln eingehalten:

 

 

1. Nicht in Hänge über 30° (resp. 25°)

Hänge und deren Auslaufbereiche > 30° werden umlaufen. Im Frühling und bei starker Erwärmung (Nassschnee)  werden bereits Hänge > 25° gemieden.

 

2. Nur bei Lawinengefahrenstufe 1 oder 2

Winteraktivitäten werden nur bei Gefahrenstufen gering oder mässig gemäss Lawinenbulletin unternommen.

 

3. Planung nach 3x3

Schneeschuhtouren werden gemäss der Methode 3x3 im Merkblatt Achtung Lawinen  vorbereitet und durchgeführt. Dabei wird die Reduktionsmethode nicht angewendet.

 

4. Unterhalb der Baumgrenze

Winteraktivitäten finden unterhalb der Baumgrenze statt.

5. Defensive Lagebeurteilung

Kritische Hangneigung, Exposition, Höhenlage, Neuschneemenge und markante oder tageszeitliche Erwärmung in die Lagebeurteilung miteinbeziehen und defensiv beurteilen.
Im Zweifelsfall: NIE!

Die offizielle Version der Faustregeln gemäss J+S lässt keine so praktische illustrierte Eselsbrücken zu. Sie lautet wie folgt:

Verzichtsfaktoren

1. Nicht oberhalb der Baumgrenze
2. Nicht bei Lawinengefahrenstufe 3 (erheblich) oder höher im begangenen Gebiet --> Lawinenbulletin beurteilen
3. Nicht im steilen Gelände. Hänge und deren Auslaufbereich >30° (im Frühjahr und bei starken Erwärmungen >25°) umgehen

Verhaltensfaktoren

4. Planung 3x3 gemäss Merkblatt "Achtung Lawinen" (--> ohne Reduktionsmethode) telefonisches OK am Vorabend einer Anspruchsvollen Schneeschuhwanderung vom Winteraktivitäten-Coach oder Bergführer
5. Kritische Lagebeurteilung und defensives Verhalten. Im Zweifelsfall: NIE!

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