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Wärmehaushalt: Unterkühlung und Erfrierung vermeiden

Im und ums Iglu muss nicht gefroren werden. Richtiges Verhalten hilft, auch ohne super Expeditionskleidung schön warm zu behalten.

Vorbeugung

Isolieren!

Eine kleine, abgeschnittene billig-Isomatte wirkt wunder. Man kann darauf knien, stehen, sitzen... Nebenbei wird man auch weniger nass als wenn man direkt im Schnee sitzt. Da viel Wärme durch den Kopf abgegeben wird, hilft eine Kappe auch gegen kalte Füsse (insbesondere im Schlafsack).

Essen und Trinken!

Warme Mahlzeiten wärmen sofort von innen. Zusätzlich wird die Verdauung in Gang gesetzt, welche ebenfalls Wärme erzeugt.

Wir stehen auf billig-Isomatten!

Aktivität!

Schaufeln gibt warm. Vor dem Schwitzen aber daran denken, Kleider abzulegen. Laufen wärmt die Füsse.

Trocken bleiben!

Kleidung laufend der Aktivität anpassen. Das Zwiebelschalenprinzip funktioniert nur, wenn man nicht zu faul ist, die Tätigkeit kurz für einen Kleiderwechsel zu unterbrechen.

Unterkühlung, Erfrierung

Die Erkennung einer sich anbahnenden Unterkühlung kann vieles verhindern. Redet deshalb miteinander! Lasst einander wissen, wenn ihr kalt habt. Kalte, blasse Haut, Blauverfärbung (zuerst sichtbar an den Lippen), Kältezittern, Schmerzen an Händen und Füssen sowie in den Gelenken sind Anzeichen für eine Unterkühlung im ersten Stadium. Helft mit einem süssen, warmen Getränk (kein Alkohol, Kaffee oder Schwarztee), steckt eine wärmende Pet-Flasche in die Jacke oder in den Schlafsack, motiviert den frierenden Kollegen zum Schneeschaufeln oder macht zusammen einen Spaziergang. Sind nasse Kleider an der leichten Unterkühlung schuld, sind diese zu wechseln.

Das benötigte Wissen für den Umgang mit den weiteren Stadien der Unterkühlung oder Erfrierungen kannst Du in Rettungskursen oder z. B. im J+S-Sicherheitsmodul Winteraktivitäten erlernen.

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