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Hygiene

Das Schmelzen von Schnee ist zu aufwändig, um das Wasser zum Händewaschen zu verwenden. Trotzdem sollten auch im Iglu einige hygienische Regeln beachtet werden.

Körperpflege

Die meiste synthetische Thermowäsche hat den Nachteil, dass man schnell recht übel riecht. Was in einer Hütte für alle Kollegen äusserst unangenehm ist, fällt im Iglu nicht so auf. Schliesslich ist man an der frischen Luft und hat meist ein paar Schichten Kleider an, welche nicht nur den Wind, sondern auch die Gerüche stoppen. Für einen feuchten Waschlappen und die Zahnbürste lohnt sich das Schneeschmelzen alle mal. Grössere Waschaktionen verlangen insbesondere bei kaltem windigem Wetter einiges an Überwindung.

Vorbeugung: Wer seine Bekleidung stets der Aktivität und dem Kälteempfinden anpasst, schwitzt nicht.

Toilette

Es empfliehlt sich, gleich nach Ankunft am Iglubauplatz den "pee-tree" zu bestimmen. Man erkennt Ihn rasch am gut gestampften Pfad. So ist auch bei einer grösseren Gruppe gleich gewährleistet, dass sich die Geschäfte nicht um das ganze Gelände verteilen.

Die Geschäfte mit Sitzungscharakter sind etwas unangenehmer. Erstens kann ein frischer Wind wehen, zweitens verrottet Toilettenpapier nicht. Das Papier würde den ganzen Winter liegen bleiben, bis es im Frühling die Weiden verschmutzt. Die ökologische Alternative: Schneekeile. Nein, dies ist kein Witz! Vor dem Geschäft schneidet man sich einige gut faustgrosse Keile zurecht. Zugegeben, es ist im ersten Moment etwas kalt, dies vergeht aber schnell wieder. Übrigens: Im asiatischen Raum verwenden diverse Völker ebenfalls Wasser statt Papier zur Reinigung des Allerwertesten. Wer nicht auf das Toilettenpapier verzichten kann oder will, braucht ein paar kleine Plastiksäcke, welche gut verknotet später im Tal entsorgt werden.

Vorbeugung: Dunkle Schokolade soll helfen, dass man die Schneekeile nicht allzu oft einsetzen muss...

Hygiene beim Kochen

In der Zivilisation ist es selbst verständlich, nach der Toilette und vor dem Kochen die Hände zu waschen. Insbesondere wenn sich jemand nicht mit der "Schneekeil-Methode" anfreunden kann, sollten die Hände für die Essenszubereitung sauber sein. Praktisch hat sich ein kleines Fläschchen Händedesinfektionsmittel (Sterillium oder ähnliches) erwiesen. Wenige Tropfen genügen, um sich die Hände zu reinigen.

Damit man genügend sauberen Schnee zum Kochen hat, kann man neben der Küche ein kleines Schneefeld markieren, welches nicht betreten und verschmutzt werden soll. Das Abkochen des Wassers vermeidet unangenehme Überraschungen. Zu guter letzt noch den wichtigsten Hygiene-Ratschlag: Do not eat yellow snow!

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